QuinSocks

Die Teststrickgruppe von sockshype durfte sich wieder an einer gut gelungenen Anleitung ausprobieren. Dieses Mal war der Buchstabe *Q* dran, daher der Name. Zwischenzeitig läuft schon der nächste Teststrick, an diesem ich dieses Mal nicht teilnehme.

Nun zu den Details der wunderschönen Socken.

Begonnen wurde von der Spitze an (Toe Up) mit einem provisorischen Maschenanschlag mit einer Häkelnadel. Die Spitze ist eigentlich eine Bumerangferse mit Wickelmaschen. Diese wird in Hin- und Rückreihen gearbeitet. Anfangs dachte ich, hmmmm wie soll das funktionieren. Siehe da, es klappte und schaut toll aus.

Der Oberfuß besteht aus einem einfachen, aber sehr plakativen, Rippenmuster. Die Sohle wird links gestrickt, mit einem mittig laufenden Streifen. Dieses Muster kannst du auch für Herrensocken verwenden.

Bei der Ferse angelangt, handelt es sich um die Zunahmeferse. Der erste Teil der Ferse wird wieder in Hin- und Rückreihen mit verkürzten Reihen (Zunahmen) gestrickt. Im zweiten Teil geht es wieder in Runden weiter. Der mittig laufende Streifen wird immer weiter gestrickt. Jetzt werden allerdings keine Unterbrechungen mehr vorgenommen. Beim dritten Teil reduzierst du in jeder zweiten Reihe die Maschen und fertig ist die Ferse.

Ab jetzt geht es wieder im Muster weiter, jedoch werden auf der Rückseite des Schaftes weitere Streifen eingebaut. Nach der gewünschten Schaftlänge bist du beim Bündchen angelangt. Dieses wird über 15 Reihen im Rippenmuster gestrickt.

Zum Schluß wird die Socke elastisch (mit Umschlägen) abgekettet.

Die Anleitung ist wieder sehr ausführlich und mit sehr vielem Bildmaterial beschrieben. Du kannst sie bei sockshype entweder online oder durch kleines Geld via Download erwerben.

  • Garn: Regia Premium Silk, 4-ply
  • Zusammensetzung: 55 % Wolle, 25 % Polyamid und 20 % Seide
  • Farbe: Salbei, Color Nr. 00018
  • Verbrauch: 65 g
  • Größe: 36
  • Nadeln: Nadelspiel 2,5

RVO – frei Schnauze

Bei einem Wolltreff voriges Jahr habe ich mit einer ganz lieben Freundin diesen RVO angeschlagen. Frei Schnauze sollte er sein. Die Raglanschräge wurde mit verschränkten Maschen gestrickt.

Angeschlagen wurden 120 Maschen für den Körper und 4 Maschen für die Raglanschräge, sind insgesamt 124 Maschen. Der Halsausschnitt besteht aus 6 Reihen linke Maschen, danach wurde mit den Zunahmen in jeder 2. Reihe begonnen. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich insgesamt 28x zugenommen. Danach wurden die Ärmel stillgelegt. Den Rumpf verziert eine indirekte Seitennaht. Damit mit der Pulli nicht zu weit wird, wurden alle 20 Reihen je 4 Maschen abgenommen.

Zum Schluss noch ein paar Reihen an den Ärmel angestrickt und fertig war mein erster RVO frei Schnauze.

Da ich leider die Banderole verlegt habe, kann ich nicht mehr sagen, welchen Bobbel ich aus meinem Stash verwendet habe. Auf jeden Fall einen mit einem Beilaufgarn.

  • Garn: 4-fädiger Bobbel von Fadenwerk & Farbenspiel
  • Verbrauch: ca. 900 m
  • Nadel: HiyaHiya 4,0 Rundstricknadel

Weihnachtssocken 2021

Mir fällt gerade auf, dass ich ja gar nicht so untätig war, wie angenommen.

Im Dezember 2021 durfte ich auch noch die Weihnachtssockenproduktion starten.

Hier gibt es gar nicht soviel zu erzählen. Mein Sohn und seine Freundin wünschten sich PartnerSocks. Ich erfüllte ihnen diesen Wunsch mit der Weihnachtsedition von Ferner Wolle.

Mit diesen Socken habe ich das Jahr 2021 abgeschlossen. Schön verpackt in einem Einmachglas wurden mein Sohn und seine Freundin beschenkt.

einfache Stinos

Mein armer Mann hat ja keine selbstgestrickten Socken mehr. Oje, was macht Frau denn dann. Sie strickt welche. Mein GötterGatte hat sich für die Ferner Wolle, Seide entschieden, da diese Farbe exakt zu einer seiner Hosen passt. Entstanden sind einfache Stinos mit Zunahmeferse und Bandspitze.

Das Garn ist einfach ein Traum. Lässt sich total leicht stricken, greift sich total weich und kuschelig an. Dieses Garn kann ich nur weiterempfehlen.

Das Bündchen habe ich 2 re verschränkt, 2 links auf 20 Reihen gestrickt. Der Schaft wurde glatt recht 40 Reihen bis hin zur Ferse gestrickt. Leider war meinem Mann der Schaft zu kurz. Aber er trägt sie trotzdem sehr gerne.

  • Garn: Ferner Wolle, Seide
  • Verbrauch: 76 g
  • Nadelspiel: 2,5
  • Fertiggestellt am 4.12.2021

PillaSocks

Leider musstet ihr auf diesen Beitrag etwas länger warten, da ich meinen Blog gekonnt ignoriert habe. Musste jetzt mal in die Gänge kommen, da bereits der nächste Teststrick beendet wurde.

November vorigen Jahres fand in der FB Gruppe von Sockshype wieder einTeststrick statt. Dieses Mal war der Buchstabe *P* an der Reihe und so entstand der Name *PillaSocks*.

Der Wunsch war ein Kontrastgarn zur Hauptfarbe. Ich habe mich für die Ferner Wolle, Lungauer Vielseitige 210 in einem schönen dunkel- und hellblau entschieden.

Einmal die Anleitung komplett durchgelesen und los ging´s. Der Beginn des Bündchens wurde zweifärbig angeschlagen, somit ist hier schon mal ein kleines Highlight. Das Große lässt nicht lange auf sich warten und zwar am Schaft. Es sind die Borten mit den tiefergestochenen Maschen, die eigentlich in verschiedene Richtungen (Pfeile) zeigen sollten. Ja ihr lest richtig, sollten. Denn bei mir ist es wie immer ein wenig anders. Der Fehler macht sie einzigartig. Meine sehen in die gleiche Richtung *lach*. Ob dies jemand aufgefallen wäre, wenn ich es nicht erwähnt hätte, kann ich so nicht sagen.

Weiter geht´s zur Ferse. Die Ferse ist eine Zunahmeferse, mit seitlichen Zunahmen an beiden Seiten. Durch die rechts kraus gestrickten Spickeln, ist hier eine sichtliche Abgrenzung zur Ferse.

Der Fuß wird bis zur abgerundeten Bandspitze glatt rechts gestrickt. Bei dieser Spitze wird wieder eine besondere Technik angewendet, die du in der Anleitung sehr detailliert beschrieben hast.

Zur Anleitung –> Sockshype

  • Garn: Ferner Wolle, Lungauer Vielseitige 210
  • Verbrauch: dunkelblau 58 g, hellblau 10 g
  • Nadelspiel 2,5

Criss-cross

Bereits vor längerer Zeit habe ich dieses Tuch angenadelt. Dann ist mir mein Top „Sommerloch“ und der Teststrick „OlettaSocks“ dazwischengekommen. Bevor jedoch ein neues Projekt angenadelt wird, muss das UFO (unfertige Objekt) fertiggestellt werden.

Da ich gerne gedeckte Farben trage und dieses Tuch zur Jeans etc. tragen möchte, habe ich mich für den Bobbel „Advent 2020, Nr. 22“ von KnitDesign by Ingrid entschieden. Die Bobbel findest du in der Gruppe – unter selbigem Namen – auf Facebook.

Für das Tuch musst du lediglich rechte, linke Maschen und Halbpatent stricken können. Wer kein Halbpatent stricken möchte, für den ist dieses Dreieckstuch nichts.

Ansonsten ist nicht viel dazu zu sagen, es ist einfach, anfänger- und tv-tauglich. Da ich fast täglich pendle, müssen bzw. sollten Strickstücke einfach sein. Das ist hier definitiv der Fall. Auch für Anfänger, die gerne etwas Neues lernen möchten, ist diese Anleitung sehr detailliert geschrieben.

Zum Abschluss habe ich mich für den Pferdezügel entschieden.

  • Anleitung: Criss-cross by knitmystyle
  • Garn: Bobbel Advent 2020, Nr. 22, 900 LL, 222 g
  • Zusammensetzung: 46% Modal, 40% Polyadryl, 14% Polyamid
  • Maße: 180 x 45 cm
  • Nadeln: HiyaHiya, 4,5mm Rundstricknadel
  • 16.7.2021 – 20.9.2021

Durch das *Modal* ist dieses ein kuschelweiches, flaches Dreieckstuch geworden. Mit den Maßen passt es perfekt 🙂

Der 🐾verschluss ist ein Klipsutin, erhältlich bei Fadenwerk & Farbenspiel 🐾🥰🐾

OlettaSocks – Socken im Landhausstil

Im August 2021 folgte der nächste Teststrick. Weiter gings im Alphabet. Die letzten waren die NelinaSocks, jetzt folgte das *O* für Oktober bzw. für die OlettaSocks.

In meinem Stash fand ich mittelgraue Sockenwolle, passend zu meinem Dirndl.

Der doppelte Mäusezähnchenbund über sechs Reihen wurde mit einem provisorischen Maschenanschlag gearbeitet. Dies war nichts Neues mehr für mich und es funktionierte auf Anhieb. Den oberen Schaft zieren kleine Noppen, gefolgt von Minizöpfchen, die ohne Hilfsnadel gestrickt wurden und links verschränkten Streifen.

Über die Ferse wird das Muster forgesetzt, bis zur Zunahmeferse. Auf beiden Seiten findet ihr links verschränkte Spickel. Die Zunahmen werden unterhalb der Sohle mit verkürzten Reihen wieder reduziert. Diese Ferse rundet die Landhaussocke optimal ab.

  • Garn: Meilenweit Soja, Farbe 8, 100 g / 400 m
  • Zusammensetzung: 60% Schurwolle, 20% Polyamid, 20% Viskose (Soja)
  • Verbrauch: 70 g
  • Nadeln: Nadelspiel 2,5 mm

Fertig sind die OlettaSocks, im Landhausstil.

Du kannst die Anleitung entweder als E-Book käuflich erwerben oder kostenlos im Blog nachlesen. Klickt doch mal bei Sockshype rein, es lohnt sich 🙂

Bewertung: 5 von 5.

Sommerloch

Auf Instagram bin ich auf eine Designerin aus Österreich aufmerksam geworden, da sie schlichte edle Teile designt. Als das Sommertop *Sommerloch* promotet wurde, dachte ich bereits, das musst du haben und wartete geduldig darauf, dass endlich die Anleitung online gestellt wird.

Die Anleitung ist von HintermStein und hier käuflich zu erwerben: sommerloch.

Mir schwebte ein weiches sommerlich leichtes Garn vor. Es war gerade Verkaufsabend bei Mila Woolarts for Levo Desno, zu finden auf FB, und da habe ich ein Garn entdeckt, dass passend wäre. Ich wollte eine bestimmte Färbung und habe mich mit Mila abgesprochen und sie hat mir ein perfektes Ergebnis präsentiert.

Gezaubert hat sie mir AILinoSilk DK (50% Babyalpaka, 25% Maulbeerseide und 25% Leinen) in der Farbe *sand*. Babyalpaka ist ungemein kuschelig, die Seide lässt es glänzen und der Leinenanteil macht es perfekt für den Sommer.

MaPro (Maschenprobe) passte und nun konnte ich loslegen. Da ich bis jetzt alles in Größe L gestrickt hatte, habe ich mich auch bei dieser Anleitung an die vorgegebenen Maße gehalten. Da die beiden oberen Teile, bis zum Rumpf, einzeln gestrickt wurden, konnte ich nochmals Maß nehmen. Und siehe da, es war mir definitiv zu breit. Jetzt war auftrennen an der Reihe. Danach nochmals in kleinerer Größe begonnen und immer wieder angelegt und abgemessen, bevor ich zum zweiten Teil gekommen bin.

Im nächsten Schritt wurden beide Teile zusammengefasst und dann ging es in Runden weiter. Aber vorher musste ich mich noch für eine Variante entscheiden. Es wurde die leicht taillierte Variante „C“.

Gestern habe ich es bereits ausgeführt und es hat den Test bestanden. Es war perfekt für den ganzen Tag. Ich muss sagen, es ist ein kuschelweiches, angenehm leichtes Sommertop. Durch den Leinenanteil ist es auch für heißere Tage geeignet.

  • Garn: AILinoSilk DK, 100g / 250m
  • Verbrauch: 253 g / 632,5 m
  • Nadeln: HiyaHiya 3,75
  • 13.8. – 4.9.2021

Die Anleitungen von HintermStein sind passend für jede Größe und Typ beschrieben. Man kann es sich ganz einfach zusammenstellen, wie es zu dir und deinem Körper passt.

Bewertung: 5 von 5.

Angefangen vom Garn bis hin zu den kleinen, feinen Details macht es das Sommertop zu einem besonderen Stück!

Raakel Tee

Rosa P. hat vor kurzem eine neue Anleitung herausgebracht. Designt wurde ein lässiges sommertaugliches Teil mit Fledermausärmeln. Das Rakel Tee wird in einem von oben nach unten mit Raglanzunahmen gestrickt (RVO).

Ein passendes Garn hatte ich auch gleich im Kopf, nämlich die Merino Silk von Chesterwool (50% Merino supersoft, 50% Maulbeerseide), handgefärbt von Mila Woolarts for Levo Desno.

Die passende Wolle für ein Sommershirt 🙂

Maschenprobe hat gepasst und so konnte ich loslegen. Bei meinem Rakel Tee habe ich ein bisschen experimentiert. Den Ausschnitt und den Raglan habe ich in Größe „L“ gestrickt und den Rumpf habe ich auf Größe „M“ angepasst. Für meinen Oberkörper perfekt.

Da ich ja nur die Kurzarmvariante geplant hatte, habe ich gleich nach der Abtrennung der Ärmel diese mit einem kleinen Bündchen fertiggestellt.

So konnte ich für den Rumpf die noch übrig gebliebene Wolle verarbeiten, ohne nachdenken zu müssen.

Der Halsausschnitt, das Bündchen an den Ärmeln sowie der Bund am Ende des Rakel Tee wurden mit verschränkten Maschen gearbeitet.

Meinen Sommerpulli habe ich mit einem Pferdezügel beendet. Danach Fäden vernähen, baden und fertig war der Rakel Tee.

  • Garn: Merino Silk von Chesterwool
  • Verbrauch: 200 g / 800 m
  • Nadel: Rundstricknadel von Hiya Hiya 3,25 und 3,5 mm
  • Dauer: 17.7. – 8.8.2021

Schwierigkeitsgrad:

Bewertung: 3 von 5.

NelinaSocks

Ich freue mich immer wieder, wenn von Sockshype ein Teststrick ansteht. Wie immer wird die Anleitung vom Teststrickteam auseinandergenommen und auf Herz und Nieren geprüft.

Sneakersocken mit kurzem Bund oder Fersenlasche (auch Sportsteg genannt) sind ein musthave im Sommer. So auch die NelinaSocks.

Für dieses Paar Testsocken habe ich mir handgefärbtes sommerliches Garn aus meinem Stash ausgewählt. Für die Lasche und die Streifen wurden Reste verwendet. Welches Material kann ich jetzt gar nicht mehr so sagen 😦

Für die Fersenlasche benötigst du eine provisorischen Maschenanschlag. Dieser wird mit der Häkelnadel auf das Nadelspiel, Rundstricknadel, AddyCrasyTrio aufgehäkelt.

Zusammengestrickt werden die Maschen des provisorischen Maschenanschlags mit den Maschen auf dem Nadelspiel o.ä.. Das war eine ziemliche Fummelei. Aber wie sagt man so schön *Übung macht den Meister*. Heute geht es mir schon wesentlich flotter von der Hand.

Dies ist in der Anleitung Schritt für Schritt und mit Bildmaterial super beschrieben oder aber du schaust auf YouTube, dort findets du auch tolle Videos dazu.

Die erste Lasche musste ich wieder auftrennen, da sich der Fehlerteufel eingeschlichen hatte. Beim zweiten Mal ging es schon flotter von der Hand, bis auf das Zusammenstricken der Lasche.

Das Muster besteht nur aus rechten und linken Maschen, also ganz einfach und leicht zu merken.

Nun zur Zunahmeferse. In der Mitte der Ferse wird ein Fersenkeil eingearbeitet. Wie ihr anhand der Fotos gut erkennen könnt, wird hier in Runden weitergearbeitet und das Muster außerhalb des Keils fortgesetzt.

Wenn du mit der Ferse fertig bist, wird wieder in Runden weitergestrickt, das Muster am Oberfuß und die Sohle glatt rechts.

Die Socken werden mit der Schleudersternspitze beendet.

  • Verbrauch: Sockenwolle, Farbe 1 – 30 g, Farbe 2 – 8 g und Farbe (Streifen) 3 – 3 g
  • Nadel: Nadelspiel 2,5 mm
  • Start: 22.6.2021
  • Fertigstellung: 25.6.2021

Schwierigkeitsgrad:

Bewertung: 3.5 von 5.