Inselweg

Zufällig bin ich über das Tuch „Inselweg“ von LizasLaden gestolpert. Ich kann nicht mehr sagen wie, was, wann, aber es wurde in frohen Farben präsentiert, was mich mehr als faszinierte. Es ist der Mittelteil, wenn man schnell hinschaut, sieht es wie ein Zopf aus, nennt sich aber Chevron-Mittelteil …. wieder etwas dazugelernt.

In meinem Stash hatte ich keinen passenden Bobbel, also was blieb mir anderes übrig, als mich auf die Suche zu machen. Von Lizas Laden wurde es mit der Twisted Summer Shades von Lana Grossa gestrickt. Da ich aber eine bestimmte Farbkombi im Kopf hatte, fand ich bei Filati nichts passendes.

Bei Sabine Hübner von fadenwerkundfarbenspiel/ wurde ich dann fündig. Der Bobbel *Sonne und Meer* passte perfekt.

Kurz vor Urlaubsbeginn wurde dann auch gleich angenadelt. Die Anleitung ist super geschrieben und auch für Anfänger geeignet. Was auch ganz wichtig ist, es ist fernsehtauglich :-). Ein wenig musste ich mit den Mustern improvisieren, da der Bobbel mehr Farbübergänge als die Twisted Summer Shades hatte.

Am Ende wurde es mit dem Garn schon eng, darum habe ich nicht mit dem I-Cord sondern elastisch abgekettelt, quasi wurde die letzte Reihe gehäkelt. Macht auch einen sehr schönen Rand und ist nicht so ein Garnfresser.

Aber seht selbst ….

  • Garn: Bobbel Sonne und Meer
  • Verbrauch: 800 m
  • Nadeln: HiyaHiya 3,75
  • Häkelnadel: Häkelnadel Wood –> hakelnadel.wood
  • Maße: 228 x 63 cm
  • 3.8.2020 – 24.8.2020

Wir schlenderten am Inselweg entlang, hinter uns die Sonne und das Meer 🙂

Flügelschlag

Irgendwie wusste ich nicht so genau, was aus dem Bobbel *Shabby Sisters* von Fadenwerk & Fabenspiel werden soll.

In der FB-Gruppe von Rietzi Design  fand ich durch Zufall den  Teststrick  und somit stand es fest 😁, das wird es werden. Der Bobbel ist perfekt.

Angenadelt: 4.7.2020. Da ich auch noch andere Projekte am Start hatte, dauerte es ein wenig länger. Fertig: 10.8.2020.

Durch den Schmetterling und den kleinen Zöpfchen war es ziemlich abwechslungsreich. Bald hatte ich die Musterfolge heraußen und benötigte nurmehr die Anleitung, wenn ein neuer Schmetterling angesetzt wurde. 

Die Borte wurde am Ende linksseitig angestrickt, was das Tuch zu einem Hingucker macht. Umrandet wurde es mit einem I-Cord.

Der Bobbel „Shabby Sisters“ ist ein ganz zarter Farberlauf der eigenlich nur aus den Farben rosa und sand gewickelt wurde. Dadurch wurde der Flügelschlag zu einem sehr zarten und vor allem dezenten Schal.

  • Garn: Bobbel Shabby Sisters von Fadenwerk & Farbenspiel
  • Menge: 800 m
  • Nadeln: 4,0 Hiya Hiya
  • Maße: 130 x 32 cm

Fazit: Der Schal ist sehr abwechslungsreich und leicht zu stricken. Für einen längeren Schal benötigst du mindestens einen 1.000 – 1.200 LL Bobbel. Mir ist er defintiv zu kurz und somit wandert das wunderschöne Stück in die Geschenkekiste.

hummerrotes Sommertop

In dem neuen linea-pura-no-13 habe ich mich in das hummerrote Sommertop verliebt. In meinem Wollladen wurde ich fündig und bekam das Originalgarn Linea Pura Unico No 09, 70 % Bambus, 30 % Leinen.

Die Anleitung ist anfängertauglich und benötigt wird eigentlich nur die Strickschrift.

Schnellgestrickt war es ja, nur am Fertigstellen happert es bei mir. So lag es einige Zeit herum, bis ich mich dazu aufraffte und es fertig machte.

Im Grunde hatte ich es schnell zusammengenäht und fertiggestellt. Am nächsten Tag waren bei uns über 30° angesagt und ich konnte es gleich ausführen. Es trägt sich sehr angenehm, leicht und man schwitzt nicht . Der Hingucker ist, dass es vorne und hinten einen V-Ausschnitt hat.

  • Verbrauch: 3 Stränge Linea Pura Unico, No 09
  • Lauflänge: 250 m / 100 g
  • Nadeln: Hiya Hiya, 4,5

Ein leicht zu strickendes, angenehm zu tragendes Sommertop

Bewertung: 5 von 5.

Socken „Ivette“

Immer öfters bin ich auf der Suche nach Sockenanleitungen. Mir macht es unheimlich viel Spaß, zum vorhandenen Garn das passende Muster zu finden.

Dieses Mal bin ich bei joeljoel fündig geworden. Diese Socke Ivette sind mir sofort ins Auge gestochen und ich musste sie unbedingt haben. Tolle Präsentation der Designerin. Man kann sie auf der Seite von JoélJoél oder aber auch auf Raverly käuflich erwerben.

Anfangs dachte ich, dass ich ohne Anleitung nicht klar komme. Falsch gedacht. Nach kurzer Zeit hatte ich das Muster im Kopf und auch wenn ich mal ein oder zwei Tage nicht zum Stricken kam, es lief wie geschmiert. Vor allem ist es auch fernsehtauglich.

Das handgefärbte Garn ist von Wollexclusiv und zwar die Merino „X“ Socks in der Farbe „Lemonade“, 100 g = 400 m, 4-fädig, in der Zusammensetzung 85 % Schurwolle und 15 % Polyamid und wie geschaffen für diese Socken.

  • Größe: 36
  • Verbrauch: 61 g
  • NS 2,5
  • 8. Juni – 21. Juni 2020

Es waren sicher nicht die letzten „Ivette“

Bewertung: 5 von 5.

JanneSocks – Teststrick

Es ist soweit, die Anleitung ist ab heute bei Sockshype online abrufbar.

Anfang Mai durfte ich wieder an einem Teststrick von Sockshype teilnehmen. Der Teststrick wird in einer Gruppe auf FB, mit verschiedenen Teststrickerinnen, in einer gewissen Zeit, durchgeführt. In der Gruppe entsteht dann meist ein reger Austausch. Wie verständlich ist die Anleitung, was könnte man verbessern bzw. noch anführen, etc..

Bevor noch der Teststrick in den Startlöchern stand, habe ich mir passendes Garn besorgt, nämlich die Meilenweit von Lana Grossa, in den Farben orange, gelbgrün und kobaltblau. Wie ich auf diese Fabauswahl kam ist leicht erklärt, durch die Ankündungung zum Teststrick.

Nun zum Socken. Das Bündchen wurde zweifarbig gestrickt und durch die Mäusezähnchen war es eine kleine Fummelei.

Eine Herausforderung für mich war das Jacquardmuster, auch FairIsle genannt, da ich diese Technik noch nie gestrickt habe. Als erstes habe ich herumprobiert, bis es mir zu bunt wurde. Wo wenn nicht auf YouTube, da wurde ich fündig. Für mich persönlich wird FairIsle am besten in diesem Video gezeigt FairIsle von Just Duit. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Fadenführung ging es dann vorwärts. Alles nur eine Frage der Übung 🙂

Nach dem ersten Musterblock folgten die etwas breiteren Streifen, die in der Spiraltechnik gearbeitet wurden.

Ach die Fersenwand wurde im Jacquard gestrickt. Nur dieses Mal in Hin- und Rückreihen, dh die Fadenführung war jedes Mal anders. Auch wieder etwas Neues für mich. Ich hatte noch nie so lange für eine Fersenwand gebraucht, wie für diese *lach*. Die Herzchenferse, die ich persönlich sehr gerne mag, wurde einfärbig geführt, sodass ein Kontrast entstand.

Bis zur Schleudersternspitze waren dann die einreihigen Ringel dran. Zum Schluss folgte noch ein Mustersatz und ich durfte mit der Spitze beginnen.

War ich froh, als ich endlich die erste Socke fertig hatte. Die zweite Socke lief dann schon etwas flüssiger, orientierte mich etwas an der ersten Socke und benötigte keine Anleitung mehr.

Was für mich neu war, war das Garn. Bis dato habe ich eigentlich nur handgefärbte Sockenwolle verwendet. Die Meilenweit fühlte sich dagegen sehr hart an. Aber ich muss sagen, nach dem Entspannungsbad greifen sich die Socken auch sehr weich und flauschig an. Bin schon gespannt, wie es sich beim Tragen anfühlt.

Details:

  • Orange Nr. 1282 – Verbrauch 11 g
  • Gelbgrün Nr. 1362 – Verbrauch 24 g
  • Kobaltblau Nr. 1293 – Verbrauch 29 g
  • gestrickt mit HiyaHiya NS 2,75
  • Größe 35/36
  • Herzchenferse und Sternchenspitze
  • 15.5.2020 bis 21.5.2020
Fazit: 
Durch die verschiedenen Techniken lernte ich wieder sehr viel Neues dazu. Eine besondere Herausforderung für mich war, das Jacquardmuster. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Fadenführung machte es danach sehr viel Spaß. Ob ich das Muster nochmals in die Fersenwand stricke, sei dahingestellt *lach* ... es wurden angenehm zu tragende Socken

Rainshadow

In meinem Stash lagerte ein Set, dass nicht wusste, was es werden wollte. Leider fand sich nichts Passendes. Auf Rat einer lieben Freundin habe ich mich schlussendlich für das Rainshodow von Melanie Berg entschieden. Die Anleitung dazu findet ihr hier.

Gestrickt wurde mit dem handgefärbten Garn von Mila Woolarts for Levo Desno in der Qualität Merino Silk Single und meinen Hiya Hiyas.

Das Tuch wird von der Spitze weg gearbeitet. Seine asymetrische Form erhält es durch die Ab- und Zunahmen. Am Anfang wird nur re kraus gestrickt, dann werden die Mustersätze eingebaut.

Jetzt zum Mustersatz, der eigentlich nicht so schwierig ist, wenn man schon die Erfahrung hat, wie man 3 Maschen links verschränkt abstrickt. Je Block sind quasi 4 Reihen. Die ersten 3 Reihen sind der Aufbau und bei der 4. Reihe brichst du dir dann die Finger *lach*. Da begann dann die für mich längste Reihe in diesem Strickstück. Bei jedem Mustersatz tüftelte ich dann an einer Lösung, wie es einfacher funktionieren könnte. Und das war´s dann auch. Ich lockerte die Maschen, bevor ich von hinten in die 3 Maschen einstach und sie links verschränkt abstrickte. War zwar nicht perfekt, aber eine Erleichterung für meine Hände :-).

Das Tuch dauerte etwas länger, da ich noch zusätzlich auf zwei Kirtagen tanzte. Zwischendurch war dann immer wieder mein RVO *Yume* dran, der ja auch fertiggestellt werden wollte und weiters habe ich an einem Teststrick von Sockshype teilgenommen. Das Ergebnis des Teststricks steht schon als Entwurf in den Startlöchern. Die Anleitung wird in etwa Juni freigegeben und danach darf ich das Ergebnis online stellen. Ihr könnt gespannt sein :-).

  • Maße: 230 x 53 cm
  • Garn: Merino Silk Single
  • Verbrauch: uni 62 g, gesprenkelt 123 g
  • Nadeln: Hiya Hiya´s NS 3,5 mm
  • 18. April – 31. Mai 2020

Trotz aller Anfangsschwierigkeiten ist ein tolles, federleichtes, luftiges Tuch – passend zu meinem RVO *Yume* – entstanden, dass auch gerne im Sommer getragen werden kann. Es ist ein Allrounder, durch die Speckles kann es von wollweiß über silber bis hin zu anthrazit getragen werden 🙂

Yume

Ich darf euch meinen ersten RVO (Raglan von oben) mit Rundpasse präsentieren. Es ist der Yume von Isabell Kraemer. Die Anleitung dazu findest du hier: Yume.

Als Wolle dazu, habe ich mir aus meinem Stash die Merino Silk von Chesterwool, handgefärbt von Mila Woolarts for Levo Desno rausgesucht. 400 g dieses tollen weichen Garns habe ich auf Lager.

Den RVO haben Petra und ich als quasi Zweier-KAL, die mir auch über die ersten Anfangsschwierigkeiten hinweghalf, gestrickt. Mit dem Magic-Loop-Anschlag kam ich so gar nicht zurecht. Daraufhin habe ich einfach ein Nadelspiel verwendet und alles lief wie geschmiert.

Den Bund habe ich etwas gekürzt. Unschlüssig war ich bei den Ärmeln, Kurz- oder Langarm? Zum Schluß habe ich mich für die Kurzarmvariante entschieden und bin sehr froh darüber.

Nach Fertigstellung wurden noch die wenigen Fäden vernäht und danach durfte mein Sommerpulli ein Entspannungsbad nehmen. Die Rundpasse kommt so richtig schön zur Geltung.

Das Garn lief super, mehr als zwei Stränge sind mit noch über geblieben.

Details:

  • Wolle: Merino Silk von Chesterwool, 400LL/100g
  • Verbrauch: 186 g
  • Nadeln: HiyaHiya, 3,25 und 3,75

Die Anleitung ist ganz einfach und super geschrieben. Schritt für Schritt habe ich mich vorgewagt und es hat irrsinnig Spaß gemacht. Es werden sicher noch einige, abgewandelte, folgen 🙂 Der Pulli ist superleicht, weich und angenehm zu tragen.

Fazit: Seidenweiche, schlichte Eleganz

Sneakers

Zwischen meinen quasi großen Projekten, musste jetzt etwas Kleines her. Was wäre besser geeignet, als Sneakers. Garn aus meinem Fundus und wie immer entschied ich mich für die handgefärbte Sockenwolle von Mila Woolarts for Levo Desno.

Nächster Schritt, welches Muster, welcher Bund etc.. Da ich ziemlich schmale Füße habe, sollte es ein Muster für 14 Maschen pro NS sein. Ich wurde fündig. Und als Bund sollte es dieses Mal das Mäusezähnchen sein. Da ich dieses noch nie gestrickt habe, machte ich mich auf YouTube schlau und wurde bei Sylvie Rasch fündig.

  • Start: 1.5.2020
  • Spring Sweeties von Michamade
  • 56 Maschen, NS 2,5
  • Mäusezähnchen, Herzchenferse und Bandspitze
  • Ende: 5.5.20

drunter & drüber

Mit dem Bobbel „Am Ende des Tages mit Filati Kastanie“ von Fadenwerk & Farbenspiel entstand das Dreieckstuch „Drunter & Drüber“. Die Anleitung ist von Piccolo_Popolo und findest du unter hier.

Wer eine Affinität für Reliefstäbchen hat, für den ist das Tuch das Richtige. Die Struktur ist einzigartig und sehr leicht zu häkeln.

Gehäkelt habe ich erstmals mit den Furls, 5,0. Diese Häkelnadel ist ein Traum. Liegt gut in der Hand und hat kaum Gewicht.

Talida, der zweite

Vor längerem habe ich schon einmal einen Talida gestrickt. Den hat mir mein Göttergatte abgenommen und er steht ihm ausgezeichnet. Mir wäre er definitiv zu lange gewesen.

Den zweiten Talida wollte ich einfärbig, und zu meiner Herbstjacke passend, stricken. Entschieden habe ich mich für die Yak Single, handgefärbt von Mila Woolarts for Levo Desno, in einem warmen, satten grün. Leider ist diese Farbe sehr schwer einzufangen.

Der Talida wurde zu meinem Zugprojekt. Da ich jeden Tag mit dem Zug zur Arbeit fahre, durfte er mit. Dadurch hat es auch etwas länger gedauert, bis er fertig wurde.

Die Anleitung findest du bei Raverly ➡ Lisa Hannes

  • Verbrauch: 2 Stränge –> ca. 800 m
  • Nadeln: HiyaHiya
  • Nadelstärke: 3,5
  • Maße: 167 x 45