Criss-cross

Bereits vor längerer Zeit habe ich dieses Tuch angenadelt. Dann ist mir mein Top „Sommerloch“ und der Teststrick „OlettaSocks“ dazwischengekommen. Bevor jedoch ein neues Projekt angenadelt wird, muss das UFO (unfertige Objekt) fertiggestellt werden.

Da ich gerne gedeckte Farben trage und dieses Tuch zur Jeans etc. tragen möchte, habe ich mich für den Bobbel „Advent 2020, Nr. 22“ von KnitDesign by Ingrid entschieden. Die Bobbel findest du in der Gruppe – unter selbigem Namen – auf Facebook.

Für das Tuch musst du lediglich rechte, linke Maschen und Halbpatent stricken können. Wer kein Halbpatent stricken möchte, für den ist dieses Dreieckstuch nichts.

Ansonsten ist nicht viel dazu zu sagen, es ist einfach, anfänger- und tv-tauglich. Da ich fast täglich pendle, müssen bzw. sollten Strickstücke einfach sein. Das ist hier definitiv der Fall. Auch für Anfänger, die gerne etwas Neues lernen möchten, ist diese Anleitung sehr detailliert geschrieben.

Zum Abschluss habe ich mich für den Pferdezügel entschieden.

  • Anleitung: Criss-cross by knitmystyle
  • Garn: Bobbel Advent 2020, Nr. 22, 900 LL, 222 g
  • Zusammensetzung: 46% Modal, 40% Polyadryl, 14% Polyamid
  • Maße: 180 x 45 cm
  • Nadeln: HiyaHiya, 4,5mm Rundstricknadel
  • 16.7.2021 – 20.9.2021

Durch das *Modal* ist dieses ein kuschelweiches, flaches Dreieckstuch geworden. Mit den Maßen passt es perfekt 🙂

Der 🐾verschluss ist ein Klipsutin, erhältlich bei Fadenwerk & Farbenspiel 🐾🥰🐾

OlettaSocks – Socken im Landhausstil

Im August 2021 folgte der nächste Teststrick. Weiter gings im Alphabet. Die letzten waren die NelinaSocks, jetzt folgte das *O* für Oktober bzw. für die OlettaSocks.

In meinem Stash fand ich mittelgraue Sockenwolle, passend zu meinem Dirndl.

Der doppelte Mäusezähnchenbund über sechs Reihen wurde mit einem provisorischen Maschenanschlag gearbeitet. Dies war nichts Neues mehr für mich und es funktionierte auf Anhieb. Den oberen Schaft zieren kleine Noppen, gefolgt von Minizöpfchen, die ohne Hilfsnadel gestrickt wurden und links verschränkten Streifen.

Über die Ferse wird das Muster forgesetzt, bis zur Zunahmeferse. Auf beiden Seiten findet ihr links verschränkte Spickel. Die Zunahmen werden unterhalb der Sohle mit verkürzten Reihen wieder reduziert. Diese Ferse rundet die Landhaussocke optimal ab.

  • Garn: Meilenweit Soja, Farbe 8, 100 g / 400 m
  • Zusammensetzung: 60% Schurwolle, 20% Polyamid, 20% Viskose (Soja)
  • Verbrauch: 70 g
  • Nadeln: Nadelspiel 2,5 mm

Fertig sind die OlettaSocks, im Landhausstil.

Du kannst die Anleitung entweder als E-Book käuflich erwerben oder kostenlos im Blog nachlesen. Klickt doch mal bei Sockshype rein, es lohnt sich 🙂

Bewertung: 5 von 5.

Sommerloch

Auf Instagram bin ich auf eine Designerin aus Österreich aufmerksam geworden, da sie schlichte edle Teile designt. Als das Sommertop *Sommerloch* promotet wurde, dachte ich bereits, das musst du haben und wartete geduldig darauf, dass endlich die Anleitung online gestellt wird.

Die Anleitung ist von HintermStein und hier käuflich zu erwerben: sommerloch.

Mir schwebte ein weiches sommerlich leichtes Garn vor. Es war gerade Verkaufsabend bei Mila Woolarts for Levo Desno, zu finden auf FB, und da habe ich ein Garn entdeckt, dass passend wäre. Ich wollte eine bestimmte Färbung und habe mich mit Mila abgesprochen und sie hat mir ein perfektes Ergebnis präsentiert.

Gezaubert hat sie mir AILinoSilk DK (50% Babyalpaka, 25% Maulbeerseide und 25% Leinen) in der Farbe *sand*. Babyalpaka ist ungemein kuschelig, die Seide lässt es glänzen und der Leinenanteil macht es perfekt für den Sommer.

MaPro (Maschenprobe) passte und nun konnte ich loslegen. Da ich bis jetzt alles in Größe L gestrickt hatte, habe ich mich auch bei dieser Anleitung an die vorgegebenen Maße gehalten. Da die beiden oberen Teile, bis zum Rumpf, einzeln gestrickt wurden, konnte ich nochmals Maß nehmen. Und siehe da, es war mir definitiv zu breit. Jetzt war auftrennen an der Reihe. Danach nochmals in kleinerer Größe begonnen und immer wieder angelegt und abgemessen, bevor ich zum zweiten Teil gekommen bin.

Im nächsten Schritt wurden beide Teile zusammengefasst und dann ging es in Runden weiter. Aber vorher musste ich mich noch für eine Variante entscheiden. Es wurde die leicht taillierte Variante „C“.

Gestern habe ich es bereits ausgeführt und es hat den Test bestanden. Es war perfekt für den ganzen Tag. Ich muss sagen, es ist ein kuschelweiches, angenehm leichtes Sommertop. Durch den Leinenanteil ist es auch für heißere Tage geeignet.

  • Garn: AILinoSilk DK, 100g / 250m
  • Verbrauch: 253 g / 632,5 m
  • Nadeln: HiyaHiya 3,75
  • 13.8. – 4.9.2021

Die Anleitungen von HintermStein sind passend für jede Größe und Typ beschrieben. Man kann es sich ganz einfach zusammenstellen, wie es zu dir und deinem Körper passt.

Bewertung: 5 von 5.

Angefangen vom Garn bis hin zu den kleinen, feinen Details macht es das Sommertop zu einem besonderen Stück!

Raakel Tee

Rosa P. hat vor kurzem eine neue Anleitung herausgebracht. Designt wurde ein lässiges sommertaugliches Teil mit Fledermausärmeln. Das Rakel Tee wird in einem von oben nach unten mit Raglanzunahmen gestrickt (RVO).

Ein passendes Garn hatte ich auch gleich im Kopf, nämlich die Merino Silk von Chesterwool (50% Merino supersoft, 50% Maulbeerseide), handgefärbt von Mila Woolarts for Levo Desno.

Die passende Wolle für ein Sommershirt 🙂

Maschenprobe hat gepasst und so konnte ich loslegen. Bei meinem Rakel Tee habe ich ein bisschen experimentiert. Den Ausschnitt und den Raglan habe ich in Größe „L“ gestrickt und den Rumpf habe ich auf Größe „M“ angepasst. Für meinen Oberkörper perfekt.

Da ich ja nur die Kurzarmvariante geplant hatte, habe ich gleich nach der Abtrennung der Ärmel diese mit einem kleinen Bündchen fertiggestellt.

So konnte ich für den Rumpf die noch übrig gebliebene Wolle verarbeiten, ohne nachdenken zu müssen.

Der Halsausschnitt, das Bündchen an den Ärmeln sowie der Bund am Ende des Rakel Tee wurden mit verschränkten Maschen gearbeitet.

Meinen Sommerpulli habe ich mit einem Pferdezügel beendet. Danach Fäden vernähen, baden und fertig war der Rakel Tee.

  • Garn: Merino Silk von Chesterwool
  • Verbrauch: 200 g / 800 m
  • Nadel: Rundstricknadel von Hiya Hiya 3,25 und 3,5 mm
  • Dauer: 17.7. – 8.8.2021

Schwierigkeitsgrad:

Bewertung: 3 von 5.

NelinaSocks

Ich freue mich immer wieder, wenn von Sockshype ein Teststrick ansteht. Wie immer wird die Anleitung vom Teststrickteam auseinandergenommen und auf Herz und Nieren geprüft.

Sneakersocken mit kurzem Bund oder Fersenlasche (auch Sportsteg genannt) sind ein musthave im Sommer. So auch die NelinaSocks.

Für dieses Paar Testsocken habe ich mir handgefärbtes sommerliches Garn aus meinem Stash ausgewählt. Für die Lasche und die Streifen wurden Reste verwendet. Welches Material kann ich jetzt gar nicht mehr so sagen 😦

Für die Fersenlasche benötigst du eine provisorischen Maschenanschlag. Dieser wird mit der Häkelnadel auf das Nadelspiel, Rundstricknadel, AddyCrasyTrio aufgehäkelt.

Zusammengestrickt werden die Maschen des provisorischen Maschenanschlags mit den Maschen auf dem Nadelspiel o.ä.. Das war eine ziemliche Fummelei. Aber wie sagt man so schön *Übung macht den Meister*. Heute geht es mir schon wesentlich flotter von der Hand.

Dies ist in der Anleitung Schritt für Schritt und mit Bildmaterial super beschrieben oder aber du schaust auf YouTube, dort findets du auch tolle Videos dazu.

Die erste Lasche musste ich wieder auftrennen, da sich der Fehlerteufel eingeschlichen hatte. Beim zweiten Mal ging es schon flotter von der Hand, bis auf das Zusammenstricken der Lasche.

Das Muster besteht nur aus rechten und linken Maschen, also ganz einfach und leicht zu merken.

Nun zur Zunahmeferse. In der Mitte der Ferse wird ein Fersenkeil eingearbeitet. Wie ihr anhand der Fotos gut erkennen könnt, wird hier in Runden weitergearbeitet und das Muster außerhalb des Keils fortgesetzt.

Wenn du mit der Ferse fertig bist, wird wieder in Runden weitergestrickt, das Muster am Oberfuß und die Sohle glatt rechts.

Die Socken werden mit der Schleudersternspitze beendet.

  • Verbrauch: Sockenwolle, Farbe 1 – 30 g, Farbe 2 – 8 g und Farbe (Streifen) 3 – 3 g
  • Nadel: Nadelspiel 2,5 mm
  • Start: 22.6.2021
  • Fertigstellung: 25.6.2021

Schwierigkeitsgrad:

Bewertung: 3.5 von 5.

let´s swing auf Mykonos

In der FB Gruppe von Margit Daxböck wurde ein toller KAL (kommt aus dem englischen und bedeutet gemeinsam stricken … dabei kann es um ein bestimmtes Garn, einen bestimmten Zweck oder aber auch um bestimmte Muster gehen) ins Leben gerufen.

Bei diesem Tuch werden Hebemaschen und verschiedene Swingteile gestrickt. Die Swingteile machten mich neugierig und ich konnte wieder etwas dazulernen.

Es tauchte dann wieder die Frage auf, welches Garn ich mir dazu vorstellen könnte …. die meisten aus der Gruppe haben sich für einen Bobbel entschieden. Hmmmm, nur fand ich bei mir keinen passenden, der mir auch für dieses Tuch gefiel. Da ich ja noch Zeit hatte, schob ich die Entscheidung auf die lange Bank :-). Die Zeit rückte immer näher und ich hatte noch immer keinen blassen Schimmer 🙂

Kurz vor dem Start konnte ich mich dann endlich entscheiden. In meinem Stash fand ich zwei verlassene, bereits gewickelte, handgefärbte Stränge in einem zarten lila von Wollexclusiv. Das waren meine ersten handgefärbten Stränge die ich 2017 gekauft und noch per Hand gewickelt habe.

Von der Lauflänge her (insgesamt 850m) passten die beiden Stränge, dazu noch das passende Kontrastgarn in wollweiß von Wollwerkstatt Myrahof und ich konnte starten.

Jeden Freitag wurde ein neuer Teil hochgeladen und man konnte loslegen, je nach Lust, Laune und Zeit. Danach konnte man es dann in ein eigens dafür angelegtes Album posten und so auch ein bisschen gustieren.

Durch die Hebemaschen und Swingteile (verkürzte Reihen) war das Tuch sehr abwechslungsreich. Die Anleitung ist supertoll geschrieben.

Musste zum Schluss etwas improvisieren. Die letzten beiden Rippen in der Hauptfarbe habe ich weggelassen. Für den Abschluss war ein 3-Icord vorgesehen. Dafür hatte ich bereits zu wenig Garn. Entschieden habe ich mich schlussendlich für den Pferdezügel in NS 3,5.

  • Hauptfarbe: Luxus (60% Wolle, 20% Maulbeerseide, 20% Ramie), LL 425 m/100 g
  • Kontrastfarbe: keine Banderole
  • Nadeln: HiyaHiya 3,25
  • Verbrauch: Hauptfarbe 192g, Kontrastfarbe 34g
  • Maße: 163 x 77 cm
  • 4.6 – 4.7.2021

WindJammer trifft Seaside

Für dieses Tuch wird ein Farbverlaufsgarn – auch Bobbel genannt – mit einer Lauflänge von 800 m benötigt.

Schön abgelagert, habe ich in meinem Stash den Bobbel „WindJammer“ von Fadenwerk und Farbenspiel entdeckt, allein vom Namen her passend.

Hier zeige ich euch meine Interpretation des Tuches „Seaside“ von Lizas Laden.

Wie ihr sehen könnt, wurde dieses Tuch mit verschiedenen Mustersätzen gestrickt. Es ist abwechslungsreich, leicht und dadurch auch zug- bzw. fernsehtauglich.

Zum Ende hin, habe ich es etwas abgewandelt. Da ich noch einiges an Garn übrig hatte, habe ich den letzten Mustersatz um einige Reihen verlängert und danach mit einem Pferdezügel beendet.

Nun zu ein paar Details:

  • Garn: WindJammer, 4fädig, 800m LL
  • Nadeln: Chiagoo, NS 3,5
  • Maße: 182 x 52 cm
  • 20.5 – 4.6.2021

Das Seaside bleibt definitiv in meinem Bestand. Durch die Farben und die Größe ist es genial einsetzbar, ob zu einem Leinenteil im Sommer oder aber auch unter einer Jeansjacke.

I love this 🙂

Kanerva

Zwischendurch darf es immer wieder mal ein Häkelprojekt sein. Mein Wollvorrat ruft zum Abbau auf.

In meinem Vorrat lag ein Bobbel, der einfach nicht wusste was er werden möchte und auf einmal siehe da, hat er Verwendung gefunden.

Mit dem Pfingstbobbel von Fadenwerk und Farbenspiel wurde das Tuch „Kanerva“ von Morbendesign angenadelt. Da es einige Mustervarianten hat, war es sehr abwechslungsreich und angenehm zu häkeln.

Die Anleitung ist super geschrieben, musste mich dennoch phasenweise an der Häkelschrift orientieren.

Den Abschluss bildet ein Picotrand mit Fächern.

  • Garn: Pfingsbobbel 2019, 4 fädrig, LL 1200 m, 305 g
  • Häkelnadel: Häkelnadel Wood NS 4,00
  • Maße: 165 x 72 cm
  • Verbrauch: 279 g
  • 6.4 – 21.4.2021

Das Tuch hat auch sofort eine Abnehmerin gefunden, es durfte mit meiner lieben Cousine nach Kärnten ziehen.

MailaSocks

Die neuen *MailaSocks* sind Toe Up Socken mit einen hübschen und einfach zu strickendem Lochmuster. Die Anleitung ist seit 8.4.2021 bei Sockshype erhältlich. Vor der Veröffentlichung wurde die Anleitung von der Teststrickgruppe einer genauen Prüfung unterzogen.

Die MailaSocks beginnen an der Spitze, mit der Schleudersternspitze toe up. Auch diese Art der Spitze war Neuland für mich. Keine Angst, sie ist einfach zu stricken.

Das Lochmuster ist leicht verständlich und ich benötigte nach kurzem keine Anleitung mehr.

Nun zur Ferse, dieses Mal wurden keine seitlichen Spickel gearbeitet, sondern ein an der Sohle befindliches Dreieck. Die Rundung der Ferse besteht aus verkürzten Maschen. Durch die Fersenwand werden die zugenommenen Maschen wieder reduziert, sodass eine super Passform entsteht.

Der Schaftlänge kann nach eigenen Bedürfnissen gestrickt werden. Bedenke jedoch, dass du mit der letzten Reihe des Lochmusters endest.

Der Abschluss besteht aus einem Bund von 9 Reihen, aus zwei recht verschränkten und zwei linken Maschen. Zum Ende werden diese mit einem Umschlag elastisch abgekettet. Diese Art des Abkettens ist bei Toe Up Socken mein Favorit.

  • Garn: Cotton Bamboo – ein leichtes Sommergarn
  • 40% Baumwolle, 25% Schurwolle, 20% Viskose (Bambus), 8% Polyamid und 7% Polyester
  • Verbrauch: 53 g
  • Nadeln: AddyCrasyTrio 2,5
  • Größe: schmale 36
  • Maschen: 56
  • Fußlänge: 23 cm
  • 14.3 – 20.3.2021
Fazit: Cotton Bamboo ist ein weiches angenehm zu tragendes Sommergarn, passend für die MailaSocks 🙂 mein absoluter Favorit 2021

Toe Up Socken für Baby´s und Kinder

Während des Knitalongs der LoviSocks wurde die Frage an Barbara von Sockshype herangetragen, ob man Toe Up Socken auch für Baby´s und Kinder stricken könnte.

Im Februar durfte die Teststrickgruppe die Anleitung wieder auf Herz und Nieren prüfen. Die Anleitung ist wie immer detailgenau beschrieben und mit sehr viel Fotomaterial bestückt.

Bei dieser Variante der Toe Up Technik haben wir den türkischen Maschenanschlag verwendet, der für mich neu war. Anfangs war es eine kleine Fummelei, aber wenn man den Dreh heraußen hat, ist dieser Anschlag super.

Der Spickel wurde wieder mit linken Maschen aus dem Maschenbild abgehoben, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Die Rundung der Ferse wird mit verkürzten Reihen gestrickt.

Aber seht selbst ….

  • Garn: handgefärbte Wolle von Mila Woolarts for Levo Desno
  • Nadel: AddiCrasyTrio 2,5
  • Verbrauch: 17g
  • Größe: 18/19
  • Fußlänge: 11 cm
  • Schaft: 6,5 cm
sind sie nicht putzig 🙂