Raakel Tee

Rosa P. hat vor kurzem eine neue Anleitung herausgebracht. Designt wurde ein lässiges sommertaugliches Teil mit Fledermausärmeln. Das Rakel Tee wird in einem von oben nach unten mit Raglanzunahmen gestrickt (RVO).

Ein passendes Garn hatte ich auch gleich im Kopf, nämlich die Merino Silk von Chesterwool (50% Merino supersoft, 50% Maulbeerseide), handgefärbt von Mila Woolarts for Levo Desno.

Die passende Wolle für ein Sommershirt 🙂

Maschenprobe hat gepasst und so konnte ich loslegen. Bei meinem Rakel Tee habe ich ein bisschen experimentiert. Den Ausschnitt und den Raglan habe ich in Größe „L“ gestrickt und den Rumpf habe ich auf Größe „M“ angepasst. Für meinen Oberkörper perfekt.

Da ich ja nur die Kurzarmvariante geplant hatte, habe ich gleich nach der Abtrennung der Ärmel diese mit einem kleinen Bündchen fertiggestellt.

So konnte ich für den Rumpf die noch übrig gebliebene Wolle verarbeiten, ohne nachdenken zu müssen.

Der Halsausschnitt, das Bündchen an den Ärmeln sowie der Bund am Ende des Rakel Tee wurden mit verschränkten Maschen gearbeitet.

Meinen Sommerpulli habe ich mit einem Pferdezügel beendet. Danach Fäden vernähen, baden und fertig war der Rakel Tee.

  • Garn: Merino Silk von Chesterwool
  • Verbrauch: 200 g / 800 m
  • Nadel: Rundstricknadel von Hiya Hiya 3,25 und 3,5 mm
  • Dauer: 17.7. – 8.8.2021

Schwierigkeitsgrad:

Bewertung: 3 von 5.

NelinaSocks

Ich freue mich immer wieder, wenn von Sockshype ein Teststrick ansteht. Wie immer wird die Anleitung vom Teststrickteam auseinandergenommen und auf Herz und Nieren geprüft.

Sneakersocken mit kurzem Bund oder Fersenlasche (auch Sportsteg genannt) sind ein musthave im Sommer. So auch die NelinaSocks.

Für dieses Paar Testsocken habe ich mir handgefärbtes sommerliches Garn aus meinem Stash ausgewählt. Für die Lasche und die Streifen wurden Reste verwendet. Welches Material kann ich jetzt gar nicht mehr so sagen 😦

Für die Fersenlasche benötigst du eine provisorischen Maschenanschlag. Dieser wird mit der Häkelnadel auf das Nadelspiel, Rundstricknadel, AddyCrasyTrio aufgehäkelt.

Zusammengestrickt werden die Maschen des provisorischen Maschenanschlags mit den Maschen auf dem Nadelspiel o.ä.. Das war eine ziemliche Fummelei. Aber wie sagt man so schön *Übung macht den Meister*. Heute geht es mir schon wesentlich flotter von der Hand.

Dies ist in der Anleitung Schritt für Schritt und mit Bildmaterial super beschrieben oder aber du schaust auf YouTube, dort findets du auch tolle Videos dazu.

Die erste Lasche musste ich wieder auftrennen, da sich der Fehlerteufel eingeschlichen hatte. Beim zweiten Mal ging es schon flotter von der Hand, bis auf das Zusammenstricken der Lasche.

Das Muster besteht nur aus rechten und linken Maschen, also ganz einfach und leicht zu merken.

Nun zur Zunahmeferse. In der Mitte der Ferse wird ein Fersenkeil eingearbeitet. Wie ihr anhand der Fotos gut erkennen könnt, wird hier in Runden weitergearbeitet und das Muster außerhalb des Keils fortgesetzt.

Wenn du mit der Ferse fertig bist, wird wieder in Runden weitergestrickt, das Muster am Oberfuß und die Sohle glatt rechts.

Die Socken werden mit der Schleudersternspitze beendet.

  • Verbrauch: Sockenwolle, Farbe 1 – 30 g, Farbe 2 – 8 g und Farbe (Streifen) 3 – 3 g
  • Nadel: Nadelspiel 2,5 mm
  • Start: 22.6.2021
  • Fertigstellung: 25.6.2021

Schwierigkeitsgrad:

Bewertung: 3.5 von 5.

let´s swing auf Mykonos

In der FB Gruppe von Margit Daxböck wurde ein toller KAL (kommt aus dem englischen und bedeutet gemeinsam stricken … dabei kann es um ein bestimmtes Garn, einen bestimmten Zweck oder aber auch um bestimmte Muster gehen) ins Leben gerufen.

Bei diesem Tuch werden Hebemaschen und verschiedene Swingteile gestrickt. Die Swingteile machten mich neugierig und ich konnte wieder etwas dazulernen.

Es tauchte dann wieder die Frage auf, welches Garn ich mir dazu vorstellen könnte …. die meisten aus der Gruppe haben sich für einen Bobbel entschieden. Hmmmm, nur fand ich bei mir keinen passenden, der mir auch für dieses Tuch gefiel. Da ich ja noch Zeit hatte, schob ich die Entscheidung auf die lange Bank :-). Die Zeit rückte immer näher und ich hatte noch immer keinen blassen Schimmer 🙂

Kurz vor dem Start konnte ich mich dann endlich entscheiden. In meinem Stash fand ich zwei verlassene, bereits gewickelte, handgefärbte Stränge in einem zarten lila von Wollexclusiv. Das waren meine ersten handgefärbten Stränge die ich 2017 gekauft und noch per Hand gewickelt habe.

Von der Lauflänge her (insgesamt 850m) passten die beiden Stränge, dazu noch das passende Kontrastgarn in wollweiß von Wollwerkstatt Myrahof und ich konnte starten.

Jeden Freitag wurde ein neuer Teil hochgeladen und man konnte loslegen, je nach Lust, Laune und Zeit. Danach konnte man es dann in ein eigens dafür angelegtes Album posten und so auch ein bisschen gustieren.

Durch die Hebemaschen und Swingteile (verkürzte Reihen) war das Tuch sehr abwechslungsreich. Die Anleitung ist supertoll geschrieben.

Musste zum Schluss etwas improvisieren. Die letzten beiden Rippen in der Hauptfarbe habe ich weggelassen. Für den Abschluss war ein 3-Icord vorgesehen. Dafür hatte ich bereits zu wenig Garn. Entschieden habe ich mich schlussendlich für den Pferdezügel in NS 3,5.

  • Hauptfarbe: Luxus (60% Wolle, 20% Maulbeerseide, 20% Ramie), LL 425 m/100 g
  • Kontrastfarbe: keine Banderole
  • Nadeln: HiyaHiya 3,25
  • Verbrauch: Hauptfarbe 192g, Kontrastfarbe 34g
  • Maße: 163 x 77 cm
  • 4.6 – 4.7.2021

WindJammer trifft Seaside

Für dieses Tuch wird ein Farbverlaufsgarn – auch Bobbel genannt – mit einer Lauflänge von 800 m benötigt.

Schön abgelagert, habe ich in meinem Stash den Bobbel „WindJammer“ von Fadenwerk und Farbenspiel entdeckt, allein vom Namen her passend.

Hier zeige ich euch meine Interpretation des Tuches „Seaside“ von Lizas Laden.

Wie ihr sehen könnt, wurde dieses Tuch mit verschiedenen Mustersätzen gestrickt. Es ist abwechslungsreich, leicht und dadurch auch zug- bzw. fernsehtauglich.

Zum Ende hin, habe ich es etwas abgewandelt. Da ich noch einiges an Garn übrig hatte, habe ich den letzten Mustersatz um einige Reihen verlängert und danach mit einem Pferdezügel beendet.

Nun zu ein paar Details:

  • Garn: WindJammer, 4fädig, 800m LL
  • Nadeln: Chiagoo, NS 3,5
  • Maße: 182 x 52 cm
  • 20.5 – 4.6.2021

Das Seaside bleibt definitiv in meinem Bestand. Durch die Farben und die Größe ist es genial einsetzbar, ob zu einem Leinenteil im Sommer oder aber auch unter einer Jeansjacke.

I love this 🙂

Kanerva

Zwischendurch darf es immer wieder mal ein Häkelprojekt sein. Mein Wollvorrat ruft zum Abbau auf.

In meinem Vorrat lag ein Bobbel, der einfach nicht wusste was er werden möchte und auf einmal siehe da, hat er Verwendung gefunden.

Mit dem Pfingstbobbel von Fadenwerk und Farbenspiel wurde das Tuch „Kanerva“ von Morbendesign angenadelt. Da es einige Mustervarianten hat, war es sehr abwechslungsreich und angenehm zu häkeln.

Die Anleitung ist super geschrieben, musste mich dennoch phasenweise an der Häkelschrift orientieren.

Den Abschluss bildet ein Picotrand mit Fächern.

  • Garn: Pfingsbobbel 2019, 4 fädrig, LL 1200 m, 305 g
  • Häkelnadel: Häkelnadel Wood NS 4,00
  • Maße: 165 x 72 cm
  • Verbrauch: 279 g
  • 6.4 – 21.4.2021

Das Tuch hat auch sofort eine Abnehmerin gefunden, es durfte mit meiner lieben Cousine nach Kärnten ziehen.

MailaSocks

Die neuen *MailaSocks* sind Toe Up Socken mit einen hübschen und einfach zu strickendem Lochmuster. Die Anleitung ist seit 8.4.2021 bei Sockshype erhältlich. Vor der Veröffentlichung wurde die Anleitung von der Teststrickgruppe einer genauen Prüfung unterzogen.

Die MailaSocks beginnen an der Spitze, mit der Schleudersternspitze toe up. Auch diese Art der Spitze war Neuland für mich. Keine Angst, sie ist einfach zu stricken.

Das Lochmuster ist leicht verständlich und ich benötigte nach kurzem keine Anleitung mehr.

Nun zur Ferse, dieses Mal wurden keine seitlichen Spickel gearbeitet, sondern ein an der Sohle befindliches Dreieck. Die Rundung der Ferse besteht aus verkürzten Maschen. Durch die Fersenwand werden die zugenommenen Maschen wieder reduziert, sodass eine super Passform entsteht.

Der Schaftlänge kann nach eigenen Bedürfnissen gestrickt werden. Bedenke jedoch, dass du mit der letzten Reihe des Lochmusters endest.

Der Abschluss besteht aus einem Bund von 9 Reihen, aus zwei recht verschränkten und zwei linken Maschen. Zum Ende werden diese mit einem Umschlag elastisch abgekettet. Diese Art des Abkettens ist bei Toe Up Socken mein Favorit.

  • Garn: Cotton Bamboo – ein leichtes Sommergarn
  • 40% Baumwolle, 25% Schurwolle, 20% Viskose (Bambus), 8% Polyamid und 7% Polyester
  • Verbrauch: 53 g
  • Nadeln: AddyCrasyTrio 2,5
  • Größe: schmale 36
  • Maschen: 56
  • Fußlänge: 23 cm
  • 14.3 – 20.3.2021
Fazit: Cotton Bamboo ist ein weiches angenehm zu tragendes Sommergarn, passend für die MailaSocks 🙂 mein absoluter Favorit 2021

Toe Up Socken für Baby´s und Kinder

Während des Knitalongs der LoviSocks wurde die Frage an Barbara von Sockshype herangetragen, ob man Toe Up Socken auch für Baby´s und Kinder stricken könnte.

Im Februar durfte die Teststrickgruppe die Anleitung wieder auf Herz und Nieren prüfen. Die Anleitung ist wie immer detailgenau beschrieben und mit sehr viel Fotomaterial bestückt.

Bei dieser Variante der Toe Up Technik haben wir den türkischen Maschenanschlag verwendet, der für mich neu war. Anfangs war es eine kleine Fummelei, aber wenn man den Dreh heraußen hat, ist dieser Anschlag super.

Der Spickel wurde wieder mit linken Maschen aus dem Maschenbild abgehoben, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Die Rundung der Ferse wird mit verkürzten Reihen gestrickt.

Aber seht selbst ….

  • Garn: handgefärbte Wolle von Mila Woolarts for Levo Desno
  • Nadel: AddiCrasyTrio 2,5
  • Verbrauch: 17g
  • Größe: 18/19
  • Fußlänge: 11 cm
  • Schaft: 6,5 cm
sind sie nicht putzig 🙂

Sunday Tee

Nach einer gefühlten Ewigkeit ist mir endlich der Sunday Tee von den Nadeln gehüpft. Das ist mein zweiter Rundpassenpullover. Auch hierbei durfte ich einiges dazu lernen.

Die Anleitung ist von Petite Knit und findest du hier sunday-tee.

Letzten Frühling entstand die Idee. Das Garn in der Anleitung, Ficolina Merci, ist in Österreich nicht zu bekommen und die Versandkosten waren mir dann doch zu deftig. So musste eine Alternative her. die ich bei Lille Butik, Wien gefunden habe. Bei der großen Auswahl von Sandnes Garnen konnte ich mich nicht wirklich entscheiden. Letztendlich habe ich mich mit 300 g der Thynn Line (53 % Cotton, 33 % Viskose und 14 % Leinen) in einem Blauton (FarbNr.: 6531 774347) entschieden.

Im Nachhinein weiß ich auch, warum das Maschenbild so anders aussieht. Die Ficolina Merci hat eine Zusammensetzung aus 50 % Cotton und 50 % Merinowolle, also keinen Viskose- bzw. Leinenanteil und somit ist alles klar.

Warum ich so lange für diesen Pullover gebraucht habe, ist leicht erklärt. Zwischenzeitig ist mir ein Teststrick für Babysöckchen in Toe Up Technik, mehr dazu nach Freigabe, und die Jahresdecke „Snuggle Up“ von Morben Design hineingerutscht.

Anfang Jänner war die richtige Zeitpunkt, dass ich den ersten Sommerpulli annadle. Es ist ein RVO und wird in einem von oben nach unten gestrickt. Wie immer, sind die ersten paar Reihen eine Herausforderung für mich. Mit der Magic Loop Methode komme ich anfangs überhaupt nicht klar, weswegen ich gleich mit meinem Nadelspiel begonnen und danach auf die Rundstricknadel gewechselt habe.

Was ich hier dazu lernen durfte, war, dass der Halsausschnitt mit der Anschlagskante zusammengestrickt wird. Das war die nächste kleine Challenge für mich, die ich zwar gemeistert habe, dieser jedoch nicht gleichmäßig wurde, Fehler Nummer eins.

Die Rundpasse ist super leicht zu stricken, nur sieht man hier leider die Zunahmen sehr stark. Vielleicht liegt es am Garn oder an meiner strickweise. Vorab habe ich natürlich eine Maschenprobe mit NS 3 gemacht und da war das Maschenbild ziemlich gleichmäßig.

An diesem Foto könnt ihr es bereits sehr gut erkennen, was ich meine ….

Nach der Rundpasse wurde der Rumpf gestrickt. Am Ende habe ich dann das erste Mal die Umschlagskante nicht angestrickt sondern vernäht. Es macht zwar nicht soviel Spaß, sieht jedoch viel gleichmäßiger und schöner aus.

Nun zu meinen Sorgenkindern, die Ärmel. Begonnen habe ich mit der Magic Loop Methode. Leider war es offensichtlich wo das Seil herausgezogen wurde. Somit habe ich wieder aufgetrennt und auf das Nadelspiel gewechselt. Fehler Nummer zwei. Denn auch hier sieht man sehr genau, wo die Nadeln gesetzt waren. Monk lässt grüßen 🙂

Eigentlich dachte ich, dass sich das Maschenbild nach dem Waschen, liegend trocknen und etwas Dampfen legen würde. Leider ist dem nicht so, wie man unschwer erkennen kann.

Fazit: die Anleitung von Petite Knit ist auch für Anfänger geeignet. Entstanden ist ein superleichter Sommerpulli, mit einem großen – ABER – entweder müsste ich ihn nochmals mit einer noch kleineren Nadelstärke stricken oder einfach eine andere Wolle verwenden. Hier kommt wieder mein kleiner Monk zum Vorschein.

  • Nun zu den Eckdaten:
  • Garn: Thynn Line von Sandnes
  • Lauflänge: 220 m / 50 g bei Größe L
  • Verbrauch: 200 g
  • Nadeln: HiyaHiya NS 2 und 3
  • 9.1.2021 – 27.2.2021

LovisSocks

Tadaaa, ab heute ist die Anleitung zum #sockshypesockenstrickenkal2021 von Sockshype online.

Anfang November 2020 startete für den bevorstehenden Sockenstricken Knitalong 2021 ein Teststrick, an dem ich wieder teilnehmen durfte.

Sockshype hat für diesen Knitalong Toe Up Socken mit Zopfmuster und verstärkter Ferse geplant. Toe Up Socken werden andersrum gestrickt, nämlich von der Spitze an. Da diese Technik Neuland für mich war, hatte ich mir vorab bereits ein paar Tutorials, vom Magic Loop bis hin zu den Addy Crasy Trios, auf YouTube angeschaut.

Wie immer stellte ich mir die Frage, welche Wolle. In meinem Fundus habe ich mich für die Vitamin-E von Ferner Wolle in der Farbe „tannengrün“ entschieden. Dieses Garn hat die Besonderheit, dass es ganz ohne Kunstfaser produziert wird (80 % superwash, 20 % Zellulose). Weiters werden durch ein patentiertes Verfahren die Zellulosefasern mit Vitamin E angereichert, dieses wird beim Tragen an die Haut abgegeben.

Wie immer, lese ich mir vorab die Anleitung durch. Die Socken werden mit der MagicLoop Technik beschrieben. Da diese Methode und ich am Beginn eines Strickstückes keine Freunde sind, habe ich mit den Addi Crasy Trios, NS 2,5, angenadelt und ohhh Wunder, es funktionierte bestens.

Dieses einfache Zopfmuster kannst du mit oder ohne einer Hilfsnadel stricken. In der Anleitung findet man beide Varianten, die mit Bildern genauestens dokumentiert sind.

Wie es bei einem Teststrick so ist, passieren auch kleinere fauxpas. Ich war schon bei den Spickelzunahmen – die mir jedoch zu löchrig waren – bis wir draufgekommen sind, dass mit der Fußlänge etwas nicht stimmt. Somit habe ich ein Stück aufgetrennt, auf die richtige Länge angepasst und die Spickelzunahmen – an der wir getüftelt haben und zu einer super Lösung gekommen sind – neu gestrickt.

Die erste Socke habe ich noch nach der Anleitung italienisch abgekettet. Leider habe ich erst nach dem Faden vernähen, den Socken probiert und ich bekam ihn nur mit viel Mühe über meinen Rist. Diese Art des Abkettens ist zwar sehr ansehnlich, aber für mich zu wenig elastisch.

Den zweiten habe ich dann elastisch abgekettet, jedoch schaut der Bund dadurch sehr labbrig aus. Da ich bereits mit beiden Socken fertig, die Fäden vernäht waren, wollte ich nicht mehr auftrennen. Jedoch gibt es noch eine Art und zwar das „elastisch abketten mit Umschlag“. Diese Methode werde ich bei einen der nächsten Toe Up Socken ausprobieren.

Die Anleitung ist super leicht und verständlich geschrieben (mit reichlich Fotomaterial), auch für Anfänger geeignet.

Fazit: Eine leicht zu strickende Toe Up Socke mit einfachem Zopfmuster und verstärkter Ferse. Ich hatte viel Spaß beim Teststrick, durfte herumtüfteln und wieder Einiges dazulernen 🙂

Eisprinzessin

Punktlandung … zum Jahreswechsel ist mir gestern abends noch das Monatsmuster „Eisprinzessin“ von den Nadeln gehüpft. Die Anleitung ist von Wollelfe Design und findest du kostenlos auf Raverly.

Mit den verschiedenen Verzopfungen sind die Socken mein „keltischer“ Traum geworden. Das Muster am Schaft erfordert mehr Konzentration und ist für mich persönlich nicht fernsehtauglich. Dazu kann ich ein Lied singen. Hatte bereits mit einer anderen Sockenwolle begonnen und den Schaft gestrickt, bis ich merkte, dass ich die große Verzopfung verbockt hatte. Somit wieder alles aufgetrennt und nach einiger Zeit mit anderer Wolle, die für mich passender war, neu begonnen.

Bei der Ferse musste ich dann doch improvisieren. Da in der Anleitung 68 Maschen angegeben und diese nicht wirklich zum abändern war, ohne dass man das Muster verfälscht, musste ich mir etwas überlegen, ich wusste, dass mir der Socken sonst nicht passen würde. Den Spickel habe ich dann auf insgesamt 60 Maschen reduziert. Die Fersenwand mit 68 Maschen ist mir doch eine Spur zu breit, ist aber noch im „grünen“ Bereich.

Die Mühe hat sich gelohnt und ich bin total happy 🙂

  • Wolle: Bojos Silki Socks von Bojos Wolltraum, 70 % Schurwolle, 30 % Seide
  • Verbrauch: 70 g
  • Nadeln: Knit Pro Cubics, Nadelspiel 2,5
  • Herzchenferse und Bumerangspitze
  • Größe: 36
  • 26.12 – 30.12.2020