Plein Soleil

Für das Tuch „Plein Soleil“ von Isabell Kraemer habe ich mir von Mila Woolarts for Levo Desno drei Stränge von der „Merino Cahmere Seide“ in Milarot färben lassen. Eine Wahnsinnsfärbung.

Kurz vor Weihnachten habe ich dann mit dem Tuch begonnen. Anfang Jänner musste ich es zur Seite legen, da ich an dem KAL „Flotter Dreier“ teilgenommen habe. Mitte Jänner habe ich dann am Plein Soleil weitergestrickt.

Bis zur Mitte ging es ja richtig flott. Danach zog es sich leider wie Kaugummi und ich dachte schon ich werde nie fertig. Kurz vor Ende musste ich dann auch noch improvisieren, da es sich sonst mit der Wolle nicht ausgegangen wäre.

Verbrauch: 3 Stränge (310 g) a 400 m, gestrickt mit Hiyas NS 3,75

Das Garn ist ein Traum, das Tuch ist riesig, aber für diese Größe (260 x 50) extrem leicht. Dieses kann man sicher auch an kühleren Sommertagen tragen. Einfach ein Traum …..

Flotter Dreier

Für Anfang Jänner wurde in der Gruppe von Mila Woolarts for Levo Desno und Rietzi Design der KAL „Flotter Dreier“ angekündigt. Dafür habe ich mir beim letzten Stricktreffen bereits bei Mila das Garn dafür ausgesucht. Entschieden habe ich mich dieses Mal für Babyalpaka.

Der Wrap besteht aus drei Mustervariationen „Mosaik, Ketten und Brioche“ und wird mit 3 verschiedenen Kontrastfarben (babyrosa, pink und anthrazit) gestrickt.

Ich habe einiges bei diesem Wrap gelernt. Erstens die Anleitungen genau lesen, bevor man (weiter)strickt und dann doch auftrennen muss. Zweitens, solche Muster wie das zweifärbige Brioche nicht abends zu stricken. Bei beiden Teilen sind mir jedesmal eine oder mehrere Maschen abhanden gekommen und somit musste ich zurückstricken. Gefühlt habe ich mehr zurück als nach vor gestrickt.

Bei diesem Wrap bewies ich Mut zur Farbe. Normalerweise bin ich ja eher für Erdtöne, aber dieses Teil trage ich sogar sehr gerne. Es ist extrem leicht, kuschelig und angenehm zu tragen.

Weihnachtsstinos

In der Vorweihnachtszeit bringt die Fa. Fernerwolle jährlich eine Sonderedition heraus. Diese nennt sich Mally Socks Weihnachtsedition. Ab dem 20.12 werden 4 verschieden Färbungen hergestellt. Ich habe mich für die Färbung *24.12.2019* entschieden und seht selbst …..

Gr. 38, Herzchenferse, Bumerangspitze

Die Stinos sind zwar nicht seitengleich aber trotzdem einzigartig 🙂 Da ich diese kurzfristig einer sehr lieben Freundin geschenkt habe, habe ich mir danach auch noch ein Paar Socken gestrickt. Für mich wurde der Schaft etwas kürzer, somit sind sich aus einem Strang 2 Paar Socken ausgegangen.

Bunti, eine Farbexplosion

Eine sehr liebe Freundin fragte mich, ob ich für ihre Mama zu Weihnachten ein Tuch stricken könnte. Mittlerweile ist es das 3 Tuch, dass ich für ihre Mama gestrickt habe und das freut mich sehr!

Nur welches Garn möchte sie denn dieses Mal? Sie suchte sich den Sweetie „Bunti“ (Link: Wolloase) aus. Der Sweetie hat eine Lauflänge von 1.100 m und ist 4-fädig gewickelt. Gestrickt habe ich mit Knit-Pro, Rundstricknadel, NS 4,00

Es sollte ein asymetrisches Tuch werden. Damit die Farben so richtig zur Geltung kommen entschied ich mich dafür, es einfach re kraus zu stricken.

Gerade eben bin ich mit dem 3er I-Cord, dem Faden vernähen und dem annähen des Emblems fertig geworden.

Maße: 172 x 82 cm

Weidenkörbchen

Erstmals durfte ich für Sandra Schroth, Schrothdesign, das Tuch „Weidenkörbchen“ teststricken. Voraussetzung dafür war, dass man das Tuch mit einem Garn von Mila Woolarts for Levo Desno strickt. Benötigt wurden 2 Stränge und eine Rundstricknadel mit NS 3,5.

Also das war mein geringstes Problem. Habe ja genug Wollis von Mila lagernd und hatte da auch schon so eine Idee.

Ausgesucht habe ich mir die Merino Silk Single von Chesterwool, LL 400 m. Ein superschönes leichtes Garn, mit einem wundervollen Glanz, der leider auf den Fotos gar nicht so rüberkommt.

Merino Silk Single Chesterwool

Zum ersten Mal versuchte ich mich an einem Garter Stitch. Da ich den Garter Stitch noch nie verwendet habe, machte ich mich auf YouTube schlau. Danach konnte es losgehen.

Die Anleitung zu diesem Tuch ist sehr gut und leicht verständlich geschrieben. Wundert euch nicht, denn ich habe die Reihen zwischen den Bommeln seitenverkehrt gestrickt, da mir persönlich das besser gefallen hat.

Recht zeitaufwendig und wollintensiv wird dann der Abschluss des Tuches, der sogenannte Henkel ICord, aber es zahlt sich aus und rundet das halbmondförmige Tuch ab.

Das Weidenkörbchen wurde kurzerhand an die neue Besitzerin übergeben, die sich mächtig darüber gefreut hat.

Danke Sandra, für dein Vertrauen!

Tuch „Alima“

Seit längerem hatte ich den Bobbel „Curry-Granit“ von Fadenwerk und Farbenspiel zu Hause liegen und wusste nicht so genau, was ich daraus zaubern möchte. Der Farbverlauf passend zu meiner Herbstjacke, nur was soll es werden? Ich entschied mich für das Tuch Alima aus dem Buch „Noch mehr Tücher stricken“ von Marisa Nöldeke. Mittlerweile mein 3. Tuch dieser Art.

Es ist recht einfach zu stricken, da bis zur Bordüre nur re kraus gestrickt wird. Bei dieser Art kommt der Farbverlauf sehr schön zur Geltung und die Bordüre peppt das Ganze nochmals auf.

Am Ende waren es über 700 Maschen, die mit einem 3er ICord abgekettet wurde.

Talvi

Vor kurzem war ich in Pernegg, Steiermark, bei einem Stricktreff der FB-Gruppe Mila Woolarts for Levo Desno. Das sind für mich immer Fixtermine, sofern es sich zeitlich ausgeht. Da ich ziemlich unentschlossen war, was ich denn handarbeiten möchte, war Sabine von Fadenwerk und Fadenspiel meine Rettung. Der Bobbel „Vineyards“ hatte es mir angetan. Mit einer Lauflänge von 900 m und 4 fädig war er genau richtig für mein Projekt.

Mein Talvi, Anleitung von Morben Design.

Ein schnell gehäkeltes und recht kuscheliges Tuch.

Talida-Shawl

Am 1. Sept. habe ich mit dem Talida, der als KAL gestartet wurde, begonnen. Die Anleitung ist von Lisa Hannes und findet ihr bei Raverly. Englische Anleitungen zählen nicht zu meinen Favoriten, jedoch war diese aufgrund des Zopfmusters leicht und verständlich.

Da ich den Schal etwas breiter wollte, habe ich statt 104 Maschen, 128 Maschen angeschlagen (2 Rippen) . Nach der Section 1 war das Muster eigentlich selbsterklärend. Ich benötigte keine Anleitung mehr , sodass ich nach meinen Vorstellungen weiterarbeitete (Section 2 öfters wiederholt, dafür das Mittelteil kürzer und den Schal länger gestrickt).

Gestrickt habe ich diesen Schal aus 4 Stränge Merino/Silk, handgefärbt von Hand dyed wool by Levo Desno and Mila Woolarts in NS 3,5. Die Merino/Silk lässt sich wunderbar stricken, ist weich und sehr kuschelig.

Dieses Set hatte ich bereits daheim und war wie dafür geschaffen :-).

Am 19. September war ich endlich damit fertig. Aber nur deshalb, da ich im Urlaub war und sehr viel Zeit zum Stricken hatte 😉

Friesenzauber

Für zwischendurch sollte es dieses Mal etwas Fernsehtaugliches werden. In den Anleitungen von Liza`s Laden wurde ich fündig. Schlussendlich habe ich mich für das Tuch „Friesenzauber“ entschieden.

Angesprochen hat mich die Einfachheit dieses Tuches. Es wird lediglich rechts kraus gestrickt und aufgepeppt wird es durch die verschiedenen Farben sowie durch die Krausrippen-Streifen.

Benötigt wurden 5 Knäuel 365 Cashmere von Lana Grossa. 2x Grége Farb-Nr. 32, 2x Marine Farb-Nr. 09 und 1x Dunkelgrau Farb-Nr. 04 sowie eine Rundstricknadel Nr. 4,5. Das Garn lässt sich sehr gut verstricken und ist angenehm weich.

182 cm x 40 cm

Während des Strickens kam dann aus heiterem Himmel die Frage meines Mannes ob denn dieses Tuch, dass eher für mich wie ein Schal ist, für ihn sei. Na klar, war ja von vornherein geplant 😉 Mich freut es 🙂

halbmondförmiges Herbsttuch

In der neuen Merino Edition No1 von Filati – erschienen Juli 2019 – habe ich dieses halbmondförmige Herbsttuch in den Farben Taupe/Holunder entdeckt. Irgendwie kam es mir gleich bekannt vor 🙂 Dieses Tuch habe ich bereits im Vorjahr in Hellgrau/Blau – aber mit einem etwas stärkerem Garn – gestrickt.

Garn: Cool Wool fine, NS 3,0

Bis zu dem zweifärbigen Patent hatte ich überhaupt keine Probleme. Leider musste ich die Bordüre zweimal auftrennen – entweder fielen mir Umschläge oder Maschen runter – und beim dritten Mal schaffte ich es bis zum Ende. Schlussendlich waren 745 Maschen auf der Nadel und der 3er I-Cord zog sich wie Kaugummi.